09.02.2012 07:55
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 Ortsverband Maikammer der Christlich Demokratischen Union
 

Bauen und Dorfentwicklung
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Bauen und Dorfentwicklung

Hauptaugenmerk lag und liegt auf der inneren Entwicklung unseres Ortes.

Ohne einen aktraktiven Ortskern leidet die Lebensqualität. Aber gerade im alten Ortskern durch die dichte und unterschiedliche Bebauung ist es nicht immer leicht, die berechtigten Interessen der Anlieger einerseits, der Verkehrsteilnehmer, Gäste und der Gesamtbevölkerung unter einen Hut zu bekommen.

Hier benötigen alle Verantwortlichen und Betroffene einen langen Atem, Weitblick und Durchsetzungskraft.
Dass uns dies in den letzen Jahren gelungen ist, beweist die Auszeichnung im Europäischen Dorferneuerungswettbewerb 2008 als vorbildliche Gemeinde.

Voraussichtlich Ende 2009 wird der "Alte Markt" im Ortszentrum eingeweiht. Im alten Standort des Wasgau-Marktes siedelt sich ein Lebensmittelladen mit Grundangebot, ein Feinkostgeschäft, ein Eiscafe mit Außenbewirtung und ein Versicherungsbüro an. Grundbedingung für die Ansiedlung des neuen Lebensmittelmarktes der WASGAU AG im Süden von Maikammer war, dass der "Alte Markt" als bisheriger Standort der WASGAUAG einer neuen und zukunftssicheren Nutzung zugeführt wird. 

In der unteren Friedhofstraße (Ostseite) im Ortskern hat die Gemeinde Maikammer seit Jahren, soweit sich die Gelegenheit ergab, kleinere abrißreife Gebäude käuflich erworben. Diese Gebäude sollen in naher Zukunft abgerissen und dieses Gelände bebaut werden. Besonderes Augenmerk wird selbstverständlich für eine zurückhaltende Bauweise glegt, damit sich die Gebäudeteile harmonisch in den alten Ortskern einfügen und diesen weiter aufwerten.

Eines der wichtigsten Projekte der letzten Jahre ist die künftige Nutzung der alten Steinmühle und deren unmittelbaren Umfeldes. Der Erwerb des Objektes vor einigen Jahren war absolut richtig und zukunftsweisend. Auf dem Gelände der alten Steinmühle wird nun, nach langen Verhandlungen das Projekt "Lebensräume für Jung und Alt" mit angegliedertem Pflegeheim durch einen Bauträger und die Stiftung Liebenau realisiert.

Insbesondere die Finanzierung des Plegeheimes erwies sich als schwierig, da hier von Seiten des Landes bei den Bau- und Betreiberkosten, die sich letztendlich auf die Höhe des Pflegesatzes auswirken, enge Grenzen gesetz wurden. Die Konzeption für Maikammer sieht ein kleines, überschaubares und familiäres Pflegeheim mit rund 40 Pflegeplätzen vor. In einer gemeinsamen Anstrengung des Bauträgers, der Stiftung Liebenau und der Gemeinde Maikammer konnte der Gemeinderat nunmehr grünes Licht für die Realisierung der Maßnahme geben. Das erforderlich Gelände wird von der Gemeinde Maikammer im Erbbaurecht zum symbolischen Erbbauzins von einem Euro zur Verfügung gestellt.

Die Alte Steinmühle bleibt im Eigentum der Gemeinde Maikammer und wird zu einem Bürger-Begegnungszentrum ausgebaut. In einem langen und offen diskutierten Meinungsbildungsprozess unter Beteiligung verschiedener Architekten, Planer und des Denkmaschutzes werden verschiedene Bauteile der alten Mühle erhalten. Andere Bauteile können nicht mehr oder nur unter unverhältnismäßig hohe Kosten erhalten werden und müssen weichen. Die Maßnahme wird im Jahr 2010 begonnen.

Daß das Schwergewicht der Dorfentwicklung auf dem innerörtlichen Bereich gelegt wird bedeutet nicht, dass die Entwicklung von Maikammer am Ortsrand Halt macht. Die Ausweisung von Baugebieten soll in weiten zeitlichen Abständen und kleinteilig bzw. dosiert vorgenommen werden. In den letzten Jahren wurden unbebaute Teilflächen innerhalb von Maikammer erschlossen und bebaut (z.B. Bahnhofstraße, Bereich zwischen Immengartenstraße und Schwimmbadstraße). Trotz dieser Schaffung von neuem Wohnraum hat sich die Einwohnerzahl von Maikammer in den letzten 10 Jahren nicht erhöht. Eine gewisse Einwohnerzahl ist jedoch notwendig, um die gute Infrastruktur und Attraktivität von Maikammer halten zu können.






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