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Weinbau + Tourismus, Wald + Umwelt
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Der Weinbau ist das wichtigste Standbein unserer Infrastruktur.
Er ist Voraussetzung für unseren Tourismus und der wichtigste Faktor für die hohe Attraktivität unserer Gemeinde.
Wenn man behauptet, die Qualität der in unserer Gemeinde erzeugten Weine kann sich sehen lassen, ist dies wohl untertrieben. Die Anzahl und Qualität der an Maikammerer Winzer verliehenen Preise wird in der Regel von keiner anderen Gemeinde erreicht.
Jüngstes Beispiel ist das Weingut August Ziegler. Bereits zum dritten mal nach 2006 und 2008 wurden die Winzer Harald und Uwe Ziegler aus Maikammer 2009 mit der Auszeichnung "Winzer des Jahres" bedacht. Die beiden Winzer führen derzeit die Liste der TOP100-Weingüter der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft an.

Die Marke "Erlebnisland Maikammer" zusammen mit Kirrweiler und St. Martin ist eine Erfolgsgeschichte. Nach Bad Dürkheim hat das Erlebnisland Maikammer die besten touristischen Kennzahlen der Pfalz aufzuweisen. Daran wollen wir weiter arbeiten.
Wir sind froh, dass wir in Maikammer eine gute Infrastruktur im Bereich Handel, Dienstleistung und Gewerbe haben. Dies ist für eine Gemeinde mit 4.000 Einwohner und räumlich nahen größeren Gemeinden und Städte nicht selbstverständlich. Wir sind froh, eine starke Werbegemeinschaft im Ort zu haben. Wir unterstützen die Bemühungen des örtlichen Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gewerbesektors, gegenüber der immer stärker werdenden Konkurrenz, zu bestehen. Uns muss klar sein, dass eine Gemeinde und die Politik hier keine Wunder oder Unmögliches zuwege bringen kann.
Dass aber einiges möglich ist, zeigt der Umbau des Alten Marktes am bisherigen WASGAU-Standort zu einem kleinen Einkaufs- und Dienstleistungszentrum. Wichtig ist und bleibt, dass die Gemeinde, die politisch Verantwortlichen, Handel, Dienstleistung und Gewerbe im ständigen, kooperativen und zielorientierten Kontakt sind und bleiben.
Die Gemeinde Maikammer hat in Zusammenarbeit mit den Pfalzwerken AG eine Konzeption für ein Nahwärmekraftwerk auf Holzschnitzelbasis im Bereich der Steinmühle entwickelt. Über dieses Nahwärmenetz sollen die wichtigsten Infrastruktureinrichtungen in diesem Bereich kostengünstig und vor allem umweltfreundlich mit Wärme versorgt werden. Nachdem ein Großteil der Wärme für das Kalmitbad erzeugt wird, übernehmen die Werke der Verbandsgemeinde Maikammer zusammen mit den Pfalzwerke AG die Trägerschaft des Nahwärmekraftwerkes bzw. Nahwärmenetzes. Weiterhin kann die neu gegründete Gesellschaft bei Bedarf weitere Nahwärmekraftwerke bzw. -netze auch in Kirrweiler bzw. St. Martin
Angeschlossen werden sollen u.a.:
- Wohnanlage "Generationenübergreifendes Wohnen" (Neubau)
- Pflegeheim (Neubau)
- Begegnungsstätte "Alte Steinmühle" (Neubau)
- Realschule Plus (Neubau)
- Turnhalle
- Kalmitbad
- WASGAU-Lebensmittelmarkt (Neubau)
- Wohnstätte für Behinderte
Der Anschluss von Privathaushalten, größeren Wohneinheiten oder sonstigen Abnehmern ist grundsätzlich möglich, soweit dies für beide Seiten wirtschaftlich ist.

Für uns ist eine nachhaltige Waldbewirtschaftung unerlässlich. Das Brennmaterial für das Nahwärmekraftwerk kann ohne lange Transportkosten aus heimischen Wäldern bezogen werden. Seit Jahren, wenn nicht sogar seit Jahrzehnten wächst im Maikammerer Wald mehr Holz nach, als geschlagen wird. Ein Kahlschläge unterbleiben in der Regel, der Forst setzt auf natürliche Verjüngung. Im kleineren Umfang werden Kahlschläge durchgeführt, allerdings zum Zweck der Wiederaufforstung mit Laubwald anstatt Kiefernbestände. Die Kosten hierfür sind nicht unerheblich, werden aber bewußt im Sinne einer Vorsorge für nachfolgende Generationen in Kauf genommen.
Aufgrund der erfreulichen Erlössituation in den letzten beiden Jahren konnte im Forsthaushalt ein leichter Überschuss erzielt werden. Der Ortsgemeinderat ist sich darüber einig, die Überschüsse komplett im Forsthaushalt zu belassen.
Die CDU Maikammer befürwortet die Errichtung und den Betrieb von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden. Wir schlagen vor, alle öffentlichen Gebäude einer Prüfung zu unterziehen, ob die Installation von Photovoltaikanlagen möglich und wirschaftlich ist. Die Errichtung und der Betrieb solcher Anlagen kann auch durch die Gemeindewerke erfolgen.
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