Ende 2006 hat die Landesregierung eine Aufgaben- und Verwaltungsreform angekündigt. Hauptziel war eine Aufgabenverlagerung von „oben nach untern“ und die Optimierung von Verwaltungs- und Gebietsstrukturen auf freiwilliger Basis, soweit im Einzelfall erforderlich.
Am 05. April 2007 fand auf Initiative von Bürgermeister Schäfer ein Gespräch der vier Fraktionsvorsitzenden im Verbandsgemeinderat Maikammer statt, bei dem die bis dahin bekannten Fakten und Informationen zur angestrebten Aufgaben- und Verwaltungsreform besprochen wurde. Bei dieser Besprechung haben sich alle Beteiligte (also auch der Fraktionsvorsitzende der SPD) für den Erhalt der Verbandsgemeinde ausgesprochen und Bürgermeister Schäfer ihre Unterstützung zugesagt, soweit konkrete Vorschläge oder Maßnahmen von Seiten des Landes akut werden sollten.

In einem gemeinsamen Gespräch der kommunalen Spitzenverbände mit Ministerpräsident Beck im Dezember 2008 hat dieser verlauten lassen, dass eine zwangsweise Gebietreform mit allergrößter Sicherheit vom Tisch sei.
In der Ausgabe der Rheinpfalz vom 17.01.09 wird Ministerpräsident Kurt Beck beim Unterbezirksparteitag der SPD zitiert. Auf die Frage zur Gebietsreform in der Südpfalz angesprochen war seine Aussage: „Keine Sorge. hier in der Südpfalz wird nichts dramatisches passieren, weil´s nicht notwendig ist“.
Erstmals am 26. Februar 2009 wurden Verbandsgemeinden genannt, die für eine Gebietsreform vorgesehen sind. Diese Information mussten die Verantwortlichen vor Ort aus der RHEINPFALZ entnehmen. Die offizielle Information ging am 03. März 2009 bei der Verbandsgemeindeverwaltung ein. |